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Frenzy Graf


Anmeldedatum: 15.04.2007 Beiträge: 476
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Verfasst am: Sa Aug 30, 2008 2:08 pm Titel: |
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Hehe, ich bin zwar keine Schülerin mehr, aber ich will auch nicht extra einen neuen Thread dafür aufmachen.
Es geht um Chemie:
Wie kommt die Farbwirkung einer Substanz zustande (ganz allgemein)?
Es geht üm Lösungen die eine bestimmte Färbung haben. Ich soll allgemein erklären wo die herkommt. Könnte mir das vielleicht jemand anhand von Fe(SCN)2 erklären?
Ich finde in meinen Notizen aus der Vorlesung nichts dazu, aber in Prüfungen kam es dennoch schon mehrfach dran. _________________ Je negativer man sich über ihn äußert, desto selbstbewußter wird der Satiriker. Denn dadurch erkennt er: Man nimmt ihn ernst ... - © Wolfgang J. Reus |
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Gunslinger Revelation Abomination


Anmeldedatum: 10.07.2006 Beiträge: 3890 Wohnort: The Dark Tower
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Verfasst am: Mo Sep 01, 2008 11:53 am Titel: |
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| Frenzy hat Folgendes geschrieben: | Hehe, ich bin zwar keine Schülerin mehr, aber ich will auch nicht extra einen neuen Thread dafür aufmachen.
Es geht um Chemie:
Wie kommt die Farbwirkung einer Substanz zustande (ganz allgemein)?
Es geht üm Lösungen die eine bestimmte Färbung haben. Ich soll allgemein erklären wo die herkommt. Könnte mir das vielleicht jemand anhand von Fe(SCN)2 erklären?
Ich finde in meinen Notizen aus der Vorlesung nichts dazu, aber in Prüfungen kam es dennoch schon mehrfach dran. |
Also meinst du jetzt Farbigkeit bei Komplexverbindungen?
Ich nehm mal an, mit Fe(SCN)2 meinst du Fe(SCN)2(H2O)4, die Aqualiganden lässt man manchmal weg...
Also das kommt von der unterschiedlichen Ligandenstärke. Liganden spalten die d-Orbitale des Zentralatoms auf, in dem Fall also die d-Orbitale von Eisen(II). Der Thiocyanato-Ligand ist ein schwächerer Ligand als Wasser, daher führt er zu einer kleineren Aufspaltung der d-Orbitale. (Wie stark Liganden sind, kannst du in der Spektrochemischen Reihe
nachsehen)
Wenn die Feldaufspaltung klein ist, ist wenig Energie nötig, um den angeregten Zustand zu erreichen, das heisst, von der Komplexverbindung werden relativ lange Wellenlängen absorbiert.
Die Komplementärfarbe der absorbierten Farbe siehst du als Farbe des Komplexes.
Das ist eigentlich etwas zu kompliziert um das so schnell abzuhandeln, wir haben das auch erst im zweiten Semester Komplexchemie ausführlich gemacht. Ich hoffe es hilft trotzdem ein bißchen. Wenn dir das jetzt alles gar nichts sagt, musst dus warscheinlich auch nicht können.  |
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Frenzy Graf


Anmeldedatum: 15.04.2007 Beiträge: 476
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Verfasst am: Di Sep 02, 2008 5:13 pm Titel: |
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Hm, also doch, das reicht mir schon als Erklärung. Ganz ausführlich werden die das, wenn überhaupt, wohl auch nicht von uns wissen wollen, weil wir das nur mal angesprochen haben, es aber nie richtig erklärt wurd, warum das jetzt so ist.
Also wenn mein Komplex die Farbe gelb hat, dann heisst das für mich, es werden die Wellenlängen 435 - 480 nm (blau) absorbiert, habe ich das richtig verstanden? _________________ Je negativer man sich über ihn äußert, desto selbstbewußter wird der Satiriker. Denn dadurch erkennt er: Man nimmt ihn ernst ... - © Wolfgang J. Reus |
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Gunslinger Revelation Abomination


Anmeldedatum: 10.07.2006 Beiträge: 3890 Wohnort: The Dark Tower
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Verfasst am: Di Sep 02, 2008 7:03 pm Titel: |
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Ja das ist richtig. Das heisst, das die Energiedifferenz zwischen den d-Orbitalen klein genug ist, dass sichtbares Licht zum Anregen ausreicht.
Komplexe mit sehr starken Liganden wie dem Cyanido- oder dem Carbonylligand sind meistens farblos, weil so viel Energie zur Anregung nötig ist, dass sie im UV-Bereich absorbieren. |
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